Die Basilika    

Als der Herr, Charles Aubert "de Varangéville"genannt, 1090 aus Bari zurückkam, brachte er ein Fingerglied von Sankt Nikolaus. Nachher wurde 1101 eine erste Kirche errichtet. Nach dem Sieg von 1477 wurden die Pilger immer zahlreicher und René II lieb eine gröbere Kirche aus Dankbarkeit aufbauen. So begann man 1481 die Basilika aufzubauen und sie wurde 1560 eingeweiht. Seither strömten berümhte Herzoge von Lothringen, Prinzen und Könige von Frankreich in Saint-Nicolas-de-port, um von Schutzpatron geschützt zu werden.

Im Laufe des XVII. Jahrhunderts wurde die Basilika beschädigt und der Handel in der Stadt war nicht mehr so wichtig. Nach und nach wurde die Basilika restauriert aber die französische Revolution und der Bombenangriff von 1940 beschädigen sie noch mehr. Der Papst "Pie XII" hat sie als "Basilika" eingeweiht.

Nach ihrem Tod im Jahre 1980 vererbt Camille Croué-Friedmann (eine ehemalige Bewohnerin von Saint-Nicolas-de-Port, die in die U.S.A gezogen war) dem Bistum eine fabelhafte Summe, mit der die Basilika ganz restauriert werden sollte.

Das Gebäude ist wegen seiner Architektur auberordentlich. Der Baustil ist sehr schlicht und das Kirchenschiff ist von der senkrechten Linie abgelenkt, weil man den Boden schlecht analysiert hatte. Dank ihrem kreuzformigen Plan und ihrer westlichen Fassade gehört die Basilika Zu den schönsten Bauten der späteren Gothik in Lothringen und wahrscheinlich in ganz Europa.

Der Schatz besteht aus mehreren wertvollen Kunststücke, darunter ein Reliquienkästchen aus Gold, Silber und vergoldetem Silber, das der Arm von Sankt Nikolaus darstellt.

Gilles AUBERT.